Black Swan | 7*
Ein New Yorker Ballettensemble will Schwanensee aufführen. Die Ballerina Nina Sayers will die Doppelrolle des weißen und schwarzen Schwans. Der Direktor, Thomas Leroy, sagt Nina, dass sie zwar die Rolle des weißen Schwans perfekt beherrsche, jedoch mangele es ihr für den verführerischen schwarzen Schwan an Leidenschaft und Sinnlichkeit. Als Nina ihn ein weiteres Mal um die Rolle bittet, küsst Thomas sie unerwartet, woraufhin sie ihn in die Lippe beißt. Darüber ist dieser so verblüfft, dass er ihr die Rolle gibt.Nina lebt allein mit ihrer Mutter Erica, die ebenfalls Tänzerin war, dann aber den Fehler machte, sich mit dem Choreographen einzulassen, schwanger wurde mit Nina und ihren Beruf aufgeben musste. Vor diesem Schicksal will Erica ihre Tochter bewahren und erzieht sie zu frigider Perfektion, damit die Tochter einmal erreicht, was die Mutter nicht erreichte.An Ninas Schulter bildet sich eine Wunde und sie fängt an, zu halluzinieren. Sie entwickelt eine Paranoia und denkt, dass Lily, die frisch hinzugekommene Neue aus dem Ballettensemble ihr die Rolle wegnehmen will. Eines Abends steht Lily vor Ninas Tür und will mit ihr Essen gehen. Nina willigt ein, und sie gehen in eine Bar, wo Lily Nina zwei Männer vorstellt. Lily gibt Nina Drogen, die sie zögerlich nimmt. Als die beiden Frauen später am Abend wieder zurück in Ninas Wohnung sind, haben sie Sex. Am nächsten Morgen erwacht Nina spät und alleine woraufhin sie zur Probe eilt, bei der sie Lily fragt, warum sie am Morgen einfach so verschwunden ist. Lily weiß jedoch von nichts und meint, sie habe die Nacht mit einem Mann verbracht, den sie in der Bar kennengelernt hat.Nina leidet zunehmend unter den Halluzinationen. Als sie eines Abends nach Hause kommt, hört sie die Bilder ihrer Mutter reden. Sie bemerkt, wie sich die Wunde an ihrer Schulter verschlimmert hat, und zieht aus ihr eine schwarze Feder heraus. Daraufhin verfärben sich ihre Augen rot und ihre Beine verwandeln sich in die eines Schwans. Sie stolpert und stößt mit dem Kopf an ihre Bettkante.Am nächsten Tag, dem Tag der Premiere, hat Ninas Mutter Erica bei ihrem Direktor angerufen und ihm erzählt, dass Nina krank sei. Als diese davon erfährt, zwingt sie ihre Mutter mit Gewalt, sie aus dem Haus zu lassen. Sie eilt zur Premiere und bereitet sich auf ihre Rolle vor. In der Pause geht sie zurück in ihre Garderobe, wo sie Lily findet, die das Kostüm des schwarzen Schwans trägt, und ihr anbietet, den schwarzen Schwan für sie zu tanzen. Die beiden streiten sich, bis Nina Lily gegen einen Spiegel stößt. Sie rammt Lily eine Spiegelscherbe in den Bauch, sodass diese schließlich verblutet. Nina versteckt die Leiche und macht sich auf, als schwarzer Schwan zu tanzen. Sie tanzt leidenschaftlich und verwandelt sich langsam in den schwarzen Schwan. Kurz darauf ist sie wieder sie selbst, die Verwandlung war eine weitere Halluzination. In ihrer Garderobe begegnet sie Lily, die ihr gratuliert und von ihrer Leistung auf der Bühne schwärmt. Auch der Tod von Lily war offensichtlich eine Halluzination, dennoch ist der Spiegel zerbrochen. Nina bemerkt, dass sie sich mit einer Scherbe selbst verletzt hat und nun blutet.Zum letzten Akt geht sie auf die Bühne und tanzt den weißen Schwan perfekt. Alle Tänzer gratulieren ihr, doch dann sehen alle die blutige Wunde an ihrem Bauch. Thomas fragt sie, was sie gemacht habe. Bevor sie stirbt, antwortet sie ihm: Sie war perfekt.
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wohl der schlimmste film meines lebens. der zwanghafte perfektionsdrang, verlust der selbstkontrolle und nicht mehr zwischen realität und einbildung unterscheiden können haben mich fertiggemacht; es war alles in ihrem kopf, aber gerade das ist der größte horror, ich hätte heulen können. der größte feind du selbst, aber dieses andere du ist doch nicht du, was ist es? man kann nie vollkommen sein, perfektion in der rolle und perfektion als liebes mädchen sind unvereinbar. und dann noch beth, die sie für perfekt hielt, ist alt geworden, hatte einen unfall. perfektion ist nicht erreichbar. und doch schafft sie es. gutes ende.
