Inception | 9*
Der Protagonist Cobb ist in der Lage, geheime Informationen aus dem Unterbewusstsein von Schlafenden in der Traumphase zu entdecken und zu „extrahieren“. Dazu vernetzt er sich mit dem Träumenden in einen gemeinsamen Traum, in dem normalerweise nur der Extractor weiß, dass geträumt wird. Der Extractor ist sich wie in einem Klartraum der Tatsache bewusst, dass er sich in einem Traum befindet – und mehr noch, er kann bewusst auf diesen Traum Einfluss nehmen. Diese Fähigkeit setzt Cobb erfolgreich zur Wirtschaftsspionage ein. Da ihm der Mord an seiner Frau zur Last gelegt wird, kann er nicht in die Vereinigten Staaten von Amerika zurückkehren. Einer seiner Kunden bietet ihm an, die Strafverfolgung abzuwenden, falls es Cobb gelingen sollte, eine so genannte Inception bei dem Erben eines Konkurrenzunternehmens durchzuführen. Dabei handelt es sich um eine komplizierte Manipulation des Unterbewusstseins, bei der keine Information entnommen, sondern eine neue Idee im Unterbewusstsein der Zielperson erzeugt wird. Im konkreten Fall geht es darum, dass der Konkurrent des Auftraggebers „auf den Gedanken kommen soll“, sein geerbtes Unternehmen aufzuteilen. Das vom Auftraggeber gewünschte Ziel wird letztlich realisiert, während im Laufe der Erzählung Einzelheiten zu den Umständen des Todes von Cobbs Frau bekannt werden.