Garden State | 7*

Zu Beginn des Filmes sieht man den lethargischen Schauspieler/Kellner Andrew Largeman, als er von einem bizarren Traum erwacht, da sein Telefon klingelt. Der Anruf stammt von Andrews Vater, der Andrew berichtet, dass seine querschnittgelähmte Mutter gestorben sei. Andrew macht sich also auf den Weg nach New Jersey, wo seine Eltern wohnen, um an der Beerdigung seiner Mutter teilzunehmen. Dort trifft er zwei alte Bekannte, die als Totengräber arbeiten. Er erzählt ihnen vom Tod seiner Mutter und dass er nur ein paar Tage in der Stadt sei. Die beiden Arbeiter, Mark und Dave, laden Andrew zu einer Party ein. Mit seinem alten Motorrad mit Beiwagen fährt er abends zur Party um dort einige alte Freunde von der High School wieder zu treffen, die alle ausgelassen feiern und Drogen nehmen.

Während seines Aufenthalts versucht Andrew seinem Vater, einem Psychiater, aus dem Weg zu gehen. Wie sich später herausstellt, ist Andrew für den Unfall verantwortlich, der zur Lähmung seiner Mutter geführt hat, sein Vater verschrieb ihm von da an Psychopharmaka.

Am Morgen nach der Party fährt Andrew zum örtlichen Krankenhaus, um sich wegen seit kurzem auftretender Kopfschmerzen untersuchen zu lassen. Im Wartezimmer trifft er dabei auf Sam. Sie kennt Andrew von einem Fernsehfilm, jedoch können sich die beiden nur kurz unterhalten, da Andrew zum Arzt gerufen wird. Da Andrew seine Medikamente in Los Angeles gelassen hat, weil er dachte, er komme auch ohne aus, lehnt Andrew das Angebot einer neuerlichen Verschreibung ab. Ab diesem Moment beginnen Andrews Lebensgeister langsam wieder zu erwachen. Vor der Klinik trifft Andrew erneut auf Sam, die zuvor vorgab, von ihrem Freund abgeholt zu werden. Als sie Andrew sieht, erzählt sie ihm, dass sie doch nicht abgeholt werden würde, so dass er ihr anbietet, sie nach Haus zu fahren. Allerdings weigert sie sich, den Beiwagen zu benutzen. Auf dem Weg gesteht Sam Andrew, dass sie gar keinen Freund hätte, sondern dass sie eine zwanghafte Lügnerin sei.

Nachdem sie bei Sam angekommen sind, bittet sie Andrew noch ins Haus, so lernt er ihre Familie kennen. Die beiden unterhalten sich in ihrem Zimmer, wo Sam klarstellt, dass die beiden nicht „herummachen würden“. Als sie kurz darauf Sams verstorbenen Hamster im Garten begraben und Andrew erwähnt, dass es schon seine zweite Beerdigung in dieser Woche sei, zeigt Sam starkes Mitleid und es gibt erste Anzeichen, dass sich die beiden zueinander hingezogen fühlen.

Am Abend wird Andrew von seinem Vater konfrontiert, der Andrew vorwirft, er würde ihm aus dem Weg gehen. Andrew behauptet, er hätte einfach noch keine Zeit gehabt, willigt aber ein, dass die beiden ein Gespräch führen noch bevor Andrew die Stadt wieder verlässt. Andrew verlässt das Elternhaus wieder, um zu Sam zu fahren. Dort erfährt er, dass sie an Epilepsie leidet, was Sam sehr unangenehm ist. Um von diesem Thema abgelenkt zu werden, fahren Andrew und Sam in eine Bar, wo sich ihre Freundschaft weiter festigt, bis sie von Mark, Jesse und Dave unterbrochen werden. Sie fahren gemeinsam zu Jesses Villa, nach einem Schnitt sieht man sie und die anderen Gäste im Swimming Pool. Es stellt sich heraus, dass Andrew als einziger nicht schwimmen kann, allerdings leistet ihm Sam Gesellschaft, so dass er nicht allein am flachen Ende des Pools zurückbleibt. Erneut scheinen sich Andrew und Sam näher zu kommen. Später sitzen Sam, Andrew, Jesse und Mark an einem offenen Kamin und unterhalten sich. Das Gespräch entwickelt sich dahingehend, dass Andrew seinen Freunden gegenüber ein Geständnis ablegt: Er sei in seiner Jugend in ein Internat geschickt worden, weil er den Unfall seiner Mutter verursacht habe. Aus Frustration darüber, dass er sie nicht glücklicher machen konnte, habe er sie gestoßen. Unglücklicherweise sei aber der Verschluss der Spülmaschine kaputt gewesen, so dass sie über die offene Spülmaschine gestolpert sei und sich das Genick am Küchentisch angestoßen habe, wodurch sie von der Hüfte abwärts gelähmt worden sei. Nachdem wenig später Mark und Jesse in Begleitung eines Mädchens den Raum verlassen, gibt Andrew Sam gegenüber zu, dass er sie sehr mag.

Am nächsten Morgen kommt Mark zu Andrew, da er ein Abschiedsgeschenk organisieren müsse. Allerdings braucht er dafür Andrew und sein Motorrad als Fortbewegungsmittel. Andrew hatte Sam versprochen, den Tag mit ihr zu verbringen und so kommt sie auch mit. Das Trio klappert dabei einen Baumarkt, in dem ein unbeliebter ehemaliger Mitschüler Andrews ihn von einer Geschäftspartnerschaft zu überzeugen versucht, und ein schäbiges Hotel, in dem „spezielle Kunden“ von einer Zwischenwand aus Hotelgäste beim Sex beobachten können, ab. Als sie schließlich an einem Steinbruch in Newark ankommen, ist ihre Reise zu Ende. Am Rand eines unendlich tief scheinenden Abgrunds sehen sie ein Hausboot stehen. Als sie dorthin hinabsteigen, setzt ein starker Regenfall ein. Die Einwohner des Hausboots stellen ein Ehepaar dar, die eigentlich zur Beobachtung der Felsspalte angestellt sind. Sie sind jedoch nebenbei auch Händler antiken Schmucks. Hier erhält Mark auch ein kleines Schmuckstück, weswegen er diese, den ganzen Tag andauernde, Odyssee überhaupt unternommen hat. Nachdem die drei das Hausboot wieder verlassen, klart der Himmel auf und Andrew klettert spontan auf einen alten Bagger, der neben dem Hausboot steht, um lauthals in den Abgrund hinabzuschreien. Sam und Mark kommen ihm nach und so schreien alle drei zusammen, woraufhin Sam und Andrew sich küssend um den Hals fallen.

Als sie Marks Haus erreichen, übergibt dieser Andrew das Schmuckstück. Es stellt sich heraus, dass es das Lieblingsschmuckstück von Andrews Mutter war. Die folgende Nacht verbringen Sam und Andrew zusammen in Andrews Elternhaus, wo Andrew zu guter Letzt auch ein klärendes Gespräch mit seinem Vater führt.

Am nächsten Morgen verabschieden sich Sam und Andrew am Flughafen, da Andrew nach Los Angeles zurückkehren möchte um sein Leben in den Griff zu bekommen. Andrew ändert seine Entscheidung jedoch an Bord des Flugzeugs und kehrt zu einer weinenden Sam zurück, um ihr zu sagen, dass er sein Leben nicht verschwenden möchte und dass er deswegen sein Leben nicht ohne sie verbringen möchte.